Drei Dinge, die Ihr Baby wirklich schlau machen

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In intensiven Studien haben US-Forscher nach einschlägigen Methoden gesucht, die nachweislich den Intelligenzquotienten von Vorschulkindern erhöhen. Die drei effektivsten Maßnahmen haben wir für Sie zusammengestellt. Wider Erwarten war die Musik von Mozart nicht mit dabei.

Worum ging es in den Studien?

Die Wissenschaftler der New York University überprüften in über 70 Studien, was Kinder in den ersten fünf Jahren ihres Lebens schlauer macht. Überprüft wurde dies anhand des Intelligenzquotienten, deshalb ging es in den Studien ausschließlich um kognitive Fähigkeiten und nicht um soziale oder emotionale Intelligenz.

Omega-3-Fettsäuren steigern die Gehirnleistung

Nahrung lässt nicht nur die Muskeln wachsen, sondern macht auch schlau. Vorausgesetzt, es ist die richtige Nahrung. Schon mehrfach haben Studien bewiesen, dass vor allem Omega-3-Fettsäuren dazu beitragen, die Konzentrations- und Merkfähigkeit von Kindern und somit deren Intelligenz zu erhöhen. Warum das so ist, wirft viele neue Fragen auf. Bis es eine genauere Erklärung dafür gibt, empfehlen sich trotzdem Makrele und Lachs statt Mozart und Bach. Denn das maximiert nicht nur die Gehirnleistung, sondern unterstützt auch das Herz und das Immunsystem.

Kita und Kindergarten machen klug

Der Besuch einer Kindertagesstätte, eines Kinderhortes oder auch des Kindergartens ist in jedem Alter gut für den Intelligenzquotienten. Besonders bei Kindern, die zu Hause wenig Anregung und Anreize bekommen, macht der Kindergartenbesuch bis zu sieben Punkte Unterschied beim IQ aus.

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Dabei hat es sich allerdings gezeigt, dass die Kinder nicht durchgängig und schon sehr früh in die Kita müssen, um diesen Effekt zu erzielen. Als besonders positiv haben sich alle Komponenten herausgestellt, die gezielt die Sprachentwicklung fördern. Das können eine Vorschule, der Kindergarten oder auch andere Maßnahmen sein, die gezielt die kognitive und sprachliche Entwicklung der Kinder fördern.

Interaktives Lesen fördert die Intelligenz

Besonders überraschend war für viele der Effekt des gemeinsamen Lesens. Durchschnittlich wurden hier ganze sechs Punkte im IQ mehr nachgewiesen. Und: Je früher dieses interaktive Lesen beginnt, umso stärker der Effekt. Interaktives – und somit effektives – Lesen beinhaltet unter anderem, dem Kind nicht nur vorzulesen, sondern auch Fragen zum Gelesenen zu stellen. Durch das interaktive Lesen wird vor allem die Sprachentwicklung gefördert. Deshalb liegt der Verdacht nahe, dass eigentlich dort der Antrieb für die Intelligenz zu suchen ist.

Eisen, Zink und Vitamine ohne Effekt auf die Intelligenz

Eisen, Zink und Multivitaminpräparate haben laut Studien keinen Effekt auf die Intelligenz des Kindes. Weiterhin nütze es auch nichts, das Kind viel erzählen zu lassen oder ihm Musik (egal welche) vorzuspielen. Allerdings gibt es eine Reihe von Untersuchungen, die belegen, dass Kinder, die selbst musizieren oder sehr viel singen, einen tendenziell höheren Intelligenzquotienten aufweisen.

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