Zehn Tipps die Fruchtbarkeit zu steigern

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Manche Paare betrachten die Familienplanung als Herausforderung. Doch nicht immer folgt dem Kinderwunsch auch eine ersehnte Schwangerschaft. Die Ursachen hierfür können vielfältig sein. Stark unterschätzt wird die Tatsache, dass die Fruchtbarkeit mit steigendem Alter deutlich abnimmt. Wenn die Karriere im Vordergrund steht, beginnen viele Frauen einfach zu spät mit der Planung ihres Wunschkindes. Grund für eine Kinderlosigkeit können sowohl hormonelle, psychische oder auch organische Ursachen sein. Vor allem das seelische Empfinden hat einen großen Einfluss auf die Fruchtbarkeit.

Kleine Dinge im Alltag verändern

Der weibliche Zyklus wird hormonell gesteuert. Ist der Zyklus nicht ausgeglichen, kann es dazu kommen, dass der Eisprung oder die Periode ausbleibt, weil die Reifung der Eizelle oder die Eierstöcke negativ beeinflusst sind. Umweltgifte, emotionale Belastung oder auch eine falsche Ernährung gehören zu den Risikofaktoren, die sowohl bei Frauen, als auch bei Männern zu eingeschränkter Fruchtbarkeit führen können. Wenn eine erhoffte Schwangerschaft auf sich warten lässt, kann eine bewusste Lebensweise dafür sorgen, dass der durcheinandergeratene Zyklus wieder normalisiert wird. Ein regelmäßiger Zyklus erhöht die Chancen deutlich, schwanger zu werden. Wir haben im Folgenden zehn Punkte zusammengestellt, mit denen Sie Ihre Freuchtbarkeit steigern können:

1. Genussmittel und Umweltgifte

Verzichten Sie auf Alkohol und Nikotin. Viele Genussmittel sind nicht nur für die Gesundheit schädlich, sondern erschweren auch das Schwanger-Werden. Beide Partner sollten diesen Stoffwechselgiften entsagen. Bei Neuanschaffungen sollten Sie darauf achten, dass Produkte wie Möbel und Kleidung umweltschonend hergestellt wurden. Denn verschiedene Substanzen darin stehen unter Verdacht, Hormonstörungen auszulösen. Bei Männern sorgen diese Schadstoffe häufig für eine unzureichend intakte Spermienqualität.

2. Ernährung

Achten Sie auf ausgewogene Ernährung. Wer einen vollen Terminkalender hat, neigt dazu, Mahlzeiten auszulassen und das Hungergefühl mit Fast Food oder Süßigkeiten zu befriedigen. Aber nicht nur die Qualität der Lebensmittel spielt eine Rolle, sondern auch die Regelmäßigkeit der Mahlzeiten.

3. Bewegung

Wir bewegen uns zu wenig. Im Büro sitzen oder stehen wir meist, für ausgleichende Bewegung bleibt keine Zeit. Für einen gesunden Körper ist es wichtig, die sportliche Leistungsfähigkeit maßvoll zu steigern: Regelmäßige Bewegung trainiert den Körper. Wer es allerdings übertreibt, kann mit der Überbeanspruchung auch den Zyklus stören.

4. Immunsystem

Verbringen Sie so viel Zeit wie möglich an der frischen Luft. Dies stärkt das Immunsystem und entspannt gleichermaßen. Regelmäßige Spaziergänge oder Fahrradfahrten eignen sich hervorragend.

5. Stress

Tägliche Überbeanspruchung am Arbeitsplatz oder familiäre bzw. psychische Belastungen mindern nicht nur das sexuelle Verlangen, sondern führen auch zu verminderter Fortpflanzungsfähigkeit. Manchmal ist es nicht möglich, den täglichen Stress ganz zu vermeiden. Eine Frau, die schwanger werden möchte, sollte diesen jedoch so weit wie möglich verringern.

6. Biorhythmus

Versuchen Sie weitgehend, den natürlichen Rhythmus des Körpers einzuhalten. Sorgen Sie für ausreichend regenerierenden Schlaf. Nachtschichten und durchfeierte Nächte stören diesen natürlichen Rhythmus ganz enorm.

7. Über- und Untergewicht

Streben sie ein Körpergewicht im normalen Bereich an. Oft wird der Zyklus durch starkes Über- oder auch Untergewicht gestört. Gerade Frauen, die permanent hungern, damit sie ihr Traumgewicht halten, erschweren damit eine Schwangerschaft oder verhindern sie gar, weil kein Eisprung mehr stattfindet.

8. Parodontose

Sie mögen verwundert sein, aber Bakterien, die Zahnfleischentzündung auslösen, können auch zu Fehlgeburten in der Schwangerschaft führen. Deshalb ist eine regelmäßige Kontrolle von Zähnen und Zahnfleisch beim Zahnarzt sehr wichtig.

9. Chlamydien

Bei Entzündungen oder Pilzinfektionen im Scheidenbereich sollten Sie immer den Gynäkologen aufsuchen. Diese Pilze oder Bakterien sind bei vielen Menschen vorhanden, ohne dass jemals eindeutige Symptome wie Brennen beim Wasserlassen oder Ausfluss auftreten. Sie können eine Schwangerschaft erschweren oder sogar zu Unfruchtbarkeit führen.

10. Gleitcreme

Wenn Gleitcremes auf Ölbasis benutzt werden, kann dies das Scheiden-Milieu verändern und die Beweglichkeit der Spermien stark einschränken.

Beobachten Sie Ihren Zyklus und lernen Sie sich selbst und Ihren Körper kennen. Wenn Sie wissen, wann Ihre fruchtbaren Tage sind, erhöht das zwar nicht die Fruchtbarkeit, verbessert aber die Chancen einer Schwangerschaft enorm.

Die nötige Ruhe und Gelassenheit

Nach dem Absetzen der Pille benötigt der Körper etwas Zeit, damit sich alles wieder normalisieren kann. Manchmal dauert es ein paar Monate, bis sich der Zyklus und der Eisprung wieder einstellen. Dies ist normal und noch lange kein Anzeichen von Unfruchtbarkeit. Wer sich jetzt selbst unter Druck setzt, tut sich nichts Gutes. Die seelische Anspannung führt oft zu einem hormonellen Durcheinander, das den Zyklus und damit die Fruchtbarkeit deutlich einschränkt. Wer sich in Geduld übt und darüber hinaus noch etwas für die Gesundheit seines Körpers und ein seelisches Gleichgewicht tut, wird bezüglich der gewünschten Schwangerschaft erfolgreicher sein.

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